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Die häufigsten Fehler im Englisch-Test und wie man sie vermeidet

Vermeiden Sie Fehler im Englisch-Test und verbessern Sie Ihre Ergebnisse!

Häufige Fehler beim Englisch-Test, die man vermeiden sollte, sind vor allem Grammatikfehler, falscher Gebrauch von Vokabular, Rechtschreibfehler und Probleme mit der Satzstruktur. Besonders häufig treten Fehler bei der Subjekt-Verb-Übereinstimmung, Artikeln, Präpositionen, Zeitformen und Wortwahl auf. Auch ungenaue Satzzeichen und Groß- und Kleinschreibung sind oft Fehlerquellen. Weitere Fehler entstehen durch mangelnde Aufmerksamkeit oder Unwissenheit über typische Kollokationen und feste Wendungen.

Häufige Fehlerarten im Englisch-Test

  • Grammatik: Fehler bei Subjekt-Verb-Übereinstimmung, falsche Zeiten, falsche Verwendung von Artikeln oder Präpositionen sind sehr häufig. Diese führen oft zu Unklarheiten im Satzbau und der Bedeutung. 2, 4, 6 Typische Beispiele sind He go to school statt He goes to school oder in Monday statt on Monday. Gerade bei Zeitformen werden einfache und zusammengesetzte Formen oft verwechselt, etwa Present Perfect und Simple Past.
  • Vokabular: Die falsche Wortwahl und die Verwendung von Wörtern in ungeeigneten Kontexten. Auch das Nichtwissen um feste Wendungen (Kollokationen) verursacht Fehler. 5, 2 Im Englischen sind Kombinationen oft fest, etwa make a decision und nicht do a decision, oder strong coffee und nicht powerful coffee. Solche Kombinationen wirken für Lernende zunächst klein, entscheiden in Tests aber oft über Natürlichkeit und Punktabzug.
  • Rechtschreibung: Häufige Fehler bei der Schreibung englischer Wörter, oft durch Übertragung der Muttersprache oder Unsicherheit in der Orthografie. 7, 8 Problematisch sind Wörter mit stummer oder unregelmäßiger Schreibweise, zum Beispiel because, enough oder different. Besonders in Tests mit kurzer Zeit gehen diese Fehler schnell unter, obwohl sie leicht vermeidbar sind.
  • Satzstruktur: Fehler durch Fragmentierung, falsche Wortstellung oder unvollständige Sätze, die die Verständlichkeit beeinträchtigen. 8 Ein häufiger Fehler ist die direkte Übernahme der deutschen Satzstellung, etwa bei Adverbien oder Nebensätzen. Englisch verlangt oft eine klarere Grundreihenfolge: Subjekt, Verb, Objekt.
  • Interpunktion und Großschreibung: Falsche oder fehlende Satzzeichen und inkorrekte Verwendung von Groß- und Kleinschreibung sind ebenfalls häufige Fehlerquellen. 8 Im Englischen wird das Pronomen I immer großgeschrieben, Eigennamen ebenfalls. Kommas werden anders gesetzt als im Deutschen, vor allem in längeren Sätzen und bei Aufzählungen.

Vermeidbare Ursachen

  • Nachlässigkeit: Viele Fehler entstehen durch unaufmerksames Lesen oder Schreiben. 7 Wer Aufgaben nur oberflächlich liest, übersieht oft Signalwörter wie already, yet, since oder for, die für die richtige Zeitform wichtig sind.
  • Mangelndes Wissen: Unzureichendes Verständnis grammatischer Regeln und der Englischsyntax führt zu typischen Fehlern. 4, 13 Besonders anfällig sind Lernende bei Artikeln, Präpositionen und unregelmäßigen Verben, weil diese Bereiche im Englischen weniger nach festen Mustern funktionieren als in vielen anderen Sprachen.
  • Fehlende Übung: Fehler in der Anwendung von Kollokationen und typischen Ausdrücken sind oft Übungsmangel geschuldet. 5 Wer Formulierungen nur erkennt, aber nicht selbst aktiv bildet, rutscht in Tests schnell in wörtliche Übersetzungen aus der Muttersprache.

Wie man die häufigsten Fehler vermeidet

Gezielte Vorbereitung ist wirksamer als reines Wiederholen von Vokabellisten. Besonders hilfreich ist es, Fehlerarten getrennt zu trainieren: erst Grammatik, dann Wortschatz, dann Satzbau und am Ende Prüfungssituationen mit Zeitdruck.

1. Grammatik systematisch prüfen

Grammatikfehler lassen sich am besten vermeiden, wenn typische Schwachstellen immer wieder kontrolliert werden. Dazu gehören:

  • Subjekt-Verb-Übereinstimmung: She works, they work
  • Zeitformen: Vergangenheit, Gegenwart und Vorvergangenheit nicht mischen
  • Artikel: a/an für unbestimmte, the für bestimmte Referenzen
  • Präpositionen: feste Verbindungen wie at night, on Friday, in 2024

Ein kurzer Kontrollgang nach dem Schreiben hilft oft mehr als langes Nachdenken während des Schreibens. Wer Sätze laut liest, erkennt viele Fehler an der Formulierung besser als beim stillen Überfliegen.

2. Kollokationen als feste Paare lernen

Englisch verwendet viele feste Wortverbindungen, die nicht wortwörtlich aus anderen Sprachen übertragen werden können. Dazu gehören Verben mit typischen Objekten, Adjektive mit typischen Substantiven und Präpositionen mit festen Verbindungen.

Beispiele:

  • take a break
  • heavy rain
  • make a mistake
  • interested in

Solche Verbindungen sind besonders wichtig in schriftlichen Tests, weil sie Natürlichkeit zeigen und häufig Punkte für Ausdruck und Wortschatz sichern. Beim aktiven Sprechen werden sie noch schneller abrufbar, weil sie nicht nur erkannt, sondern in echten Formulierungen verwendet werden.

3. Rechtschreibung mit einem festen Prüfritual absichern

Bei Rechtschreibung helfen klare Routinen:

  • schwierige Wörter markieren
  • Endungen wie -tion, -able, -ough kontrollieren
  • Singular und Plural prüfen
  • ähnliche Wörter unterscheiden, etwa their/there/they’re

Gerade in Tests lohnt sich ein zweiter Blick auf Wörter, die aus dem Deutschen vertraut wirken, aber im Englischen anders geschrieben werden. Solche scheinbar kleinen Unterschiede verursachen oft unnötige Fehler.

4. Satzbau kurz und klar halten

Lange Sätze erhöhen das Risiko für Fehler. Einfache, klare Sätze sind in vielen Tests nicht nur sicherer, sondern auch stilistisch besser als komplizierte Konstruktionen mit mehreren Nebensätzen. Wenn ein Gedanke in zwei Sätzen präziser bleibt, ist das meist die bessere Prüfungsstrategie.

5. Typische Prüfungsfehler unter Zeitdruck vermeiden

Unter Zeitdruck passieren besonders oft:

  • Auslassungen von a, the oder Endungen wie -s
  • Verwechslung ähnlicher Wörter
  • fehlende Kontrolle von Großschreibung und Punkten
  • direkte Übersetzungen aus dem Deutschen

Eine gute Prüfungsroutine besteht darin, am Ende 1–2 Minuten nur für Fehlerkontrolle einzuplanen. Dabei zuerst auf Verbformen, dann auf Artikel und Präpositionen, dann auf Rechtschreibung und Satzzeichen achten.

Typische Fehler und bessere Alternativen

  • Falsch: She have a car.
    Richtig: She has a car.
  • Falsch: I am agree.
    Richtig: I agree.
  • Falsch: in Monday
    Richtig: on Monday
  • Falsch: do a decision
    Richtig: make a decision
  • Falsch: He said me the truth.
    Richtig: He told me the truth.

Solche Beispiele zeigen, dass viele Testfehler nicht aus mangelndem Wissen über einzelne Wörter entstehen, sondern aus falschen Kombinationen. Wer diese Muster bewusst trainiert, verbessert nicht nur die Testleistung, sondern auch die Sicherheit im spontanen Schreiben und Sprechen.

Kurzüberblick: Was im Test am meisten zählt

Am häufigsten kosten kleine, wiederkehrende Fehler Punkte: falsche Verbformen, fehlende Artikel, unpassende Präpositionen und unnatürliche Wortverbindungen. Wer diese vier Bereiche besonders sorgfältig prüft, reduziert die meisten vermeidbaren Fehler bereits deutlich.

Beim Englisch-Test zählt deshalb nicht nur, ob Vokabeln bekannt sind, sondern ob sie korrekt kombiniert, sauber geschrieben und in klaren Sätzen eingesetzt werden.

Verweise