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Warum sind bestimmte englische Redewendungen im Business wichtiger (kausal)

Der ultimative Leitfaden zum Handeln auf Englisch: Beherrsche Redewendungen und kulturelle Einsichten: Warum sind bestimmte englische Redewendungen im Business wichtiger (kausal)

Bestimmte englische Redewendungen (Idiome) im Business sind wichtig, weil sie die Effektivität der internationalen Geschäftskommunikation steigern. Sie helfen, komplexe Ideen und kulturelle Zusammenhänge prägnant und verständlich auszudrücken, fördern die Begriffs- und Kommunikationskompetenz und schaffen eine gemeinsame sprachliche und kulturelle Basis zwischen Geschäftspartnern. Außerdem verbessern idiomatische Ausdrücke das interkulturelle Verständnis und die soziale Kompetenz, was für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen und Verhandlungen entscheidend ist. 1, 2, 3

Warum sind idiomatische Ausdrücke besonders wichtig?

Im internationalen Business-Kontext sind bestimmte englische Redewendungen deshalb wichtiger als in alltäglichen Konversationen, weil sie:

  • Konzise Kommunikation ermöglichen: Geschäftsbeziehungen verlangen schnelle und präzise Informationsübermittlung. Idiome wie „get the ball rolling“ (etwas in Gang bringen) fassen komplexe Handlungen in wenigen Worten zusammen und schaffen Klarheit.
  • Kulturelles Wissen signalisieren: Das Benutzen oder Verstehen typischer Business-Idiome zeigt kulturelle Kompetenz, die Vertrauen schafft und das Eis in internationalen Verhandlungen bricht.
  • Soziale Bindungen stärken: Redewendungen bauen nicht nur sprachliche, sondern auch soziale Brücken. Zum Beispiel zeigt die Phrase „touch base“ (sich kurz melden) eine kooperative und freundliche Absicht.

Kausal liegen folgende Gründe zugrunde:

  • Idiome sind prägnante, einprägsame sprachliche Einheiten, die abstrakte Konzepte und Prozesse bildhaft darstellen und so die Kommunikation effizienter machen.

    Zum Beispiel beschreibt „think outside the box“ das Konzept, unkonventionelle Lösungen zu finden, sehr bildhaft und bleibt im Gedächtnis, während eine wörtliche Erklärung oft umständlich klingt.

  • Sie zeigen kulturelle Vertrautheit und Kompetenz, was Vertrauen und positive soziale Beziehungen zwischen Partnern fördert.

    In einem amerikanischen Meeting etwa wird aktives Verwenden von Redewendungen wie „hit the ground running“ (sofort produktiv starten) als Zeichen eines guten Teamplayers gesehen; wer sie nicht kennt, könnte als unerfahren oder unvorbereitet wahrgenommen werden.

  • In der globalisierten Geschäftswelt wird Englisch als Lingua franca verwendet, wobei idiomatische Ausdrücke einen wichtigen Teil der professionellen Sprachkompetenz bilden.

    Laut einer Studie der British Council aus dem Jahr 2020 nutzen über 75 % der internationalen Geschäftsleute Englisch als Hauptkommunikationssprache – genaue Kenntnisse idiomatischer Wendungen fördern hier den reibungslosen Austausch.

  • Das Verständnis und der Einsatz dieser Redewendungen unterstützen nicht nur sprachliche, sondern auch interkulturelle Fähigkeiten, was Missverständnisse verringert und die Zusammenarbeit erleichtert. 2, 3, 1

    Misinterpretationen können leicht auftreten, wenn Geschäftspartner Idiome wörtlich nehmen oder gar nicht verstanden werden. Ein klassisches Beispiel ist „blue sky thinking“, das kreative Ideen beschreibt, aber ohne Kontext irritierend sein kann.

Praktische Auswirkungen auf Verhandlungen und Meetings

Business-Idiome helfen, Verhandlungen effizienter und harmonischer zu gestalten:

  • Sie schaffen gemeinsame Bezugsrahmen, die die Suche nach Lösungen beschleunigen. Wenn alle Beteiligten z. B. „on the same page“ sind, verstehen sie, dass sie dieselbe Zielvorstellung haben.
  • Sie erleichtern Small Talk und informelle Gespräche, die für den Beziehungsaufbau wichtig sind – speziell „breaking the ice“-Redewendungen, die Distanz abbauen.
  • Sie vermitteln Professionalität: Wer idiomatisch sicher kommuniziert, wird eher als kompetent und am Geschäft interessiert wahrgenommen, was beispielsweise durch Wendungen wie „take it offline“ (Thema später privat weiter besprechen) subtil signalisiert wird.

Sprachliche und kulturelle Herausforderungen

  • Missverständnisse bei Non-Native Speakern: Viele idiomatische Ausdrücke sind kulturell stark verankert und lassen sich nicht eins zu eins übersetzen. Lerner erkennen oft erst im realen Gespräch, dass „kick the bucket“ keinesfalls etwas mit einen Eimer zu tun hat, sondern „sterben“ bedeutet.
  • Vermeidung von Übernutzung: Zu viele Idiome in einem Gespräch können unnatürlich wirken oder die Verständlichkeit beeinträchtigen, vor allem wenn die Gesprächspartner unterschiedliche Englischkenntnisse haben.
  • Falsche Anwendung: Ein häufiger Fehler ist die falsche Verwendung von Idiomen, etwa das Vermischen oder fehlerhafte Einsetzen in falschen Kontexten, was den Eindruck von Unsicherheit erwecken kann.

Empfehlungen für die Praxis

  • Fokus auf häufig genutzte, business-relevante Idiome, die in internationalen Meetings, E-Mails und Präsentationen vorkommen.
  • Verständnis der kulturellen Nuancen, in denen bestimmte Wendungen auftauchen, zum Beispiel amerikanisches vs. britisches Englisch.
  • Aktives Üben in realistischen Gesprächssituationen, idealerweise mit simulierten Business-Meetings, um Sprach- und Sozialkompetenz parallel zu stärken.

Beispielhafte wichtige Business-Idiome und ihre Bedeutungen

IdiomBedeutungBeispiel im Satz
Get the ball rollingEtwas in Gang bringen„Let’s get the ball rolling on the new project today.“
Touch baseSich kurz melden, kommunizieren„I’ll touch base with you after the client meeting.“
Think outside the boxKreativ denken„We need to think outside the box to solve this issue.“
On the same pageGleiche Verständnisbasis haben„Before moving forward, let’s make sure we’re on the same page.“
Hit the ground runningSofort produktiv starten„She hit the ground running on her first day at work.“

Diese Idiome leisten einen großen Beitrag zu Verständlichkeit, Effizienz und der Schaffung von positivem Klima in internationalen Business-Kontexten.


Somit sind bestimmte englische Redewendungen im Business besonders wichtig, weil sie als Mittel zur effizienten, präzisen und kulturell angemessenen Kommunikation fungieren, die für internationale Geschäftsaktivitäten unabdingbar ist.

Verweise